• Header Bild

BITTE BEACHTEN: Aus gegebenem Anlass werden die zwei verbleibenden Bürgerinformationsveranstaltungen in Greußenheim und Remlingen verschoben. Dennoch möchten wir mit unserem Projekt weiterverfahren und führen in den beiden Kommunen unsere Bürgerbefragungen per Fragebogen durch. Die Präsentation unseres Planungsbüros stellen wir Ihnen zum Download zur Verfügung, so dass Sie sich für die Befragung gut informieren können.

Präsentation Bürgerinformation Gemeinde Greußenheim (PDF 5,37 MB)                  

   Präsentation Bürgerinformation Markt Remlingen (PDF 4,48 MB)

 

Wir stellen das Projekt "Strategie zur Baulandaktivierung" vor, geben interessante Einblicke in die Entwicklung unserer Kommunen und erklären, was Innenentwicklung ist und warum wir es forcieren. Sie erfahren, warum das Flächensparen heutzutage so wichtig ist und können sich informieren, wie ihre Möglichkeiten aussehen, an der Innenentwicklung zu partizipieren.

16.09.2019: Alte Kirche Waldbüttelbrunn (19 Uhr)      18.02.2020: Aalbachtalhalle Uettingen (19 Uhr)
04.11.2019: Frankenlandhalle Böttigheim (19 Uhr)      verschoben: Pfarrheim Greußenheim (19 Uhr)
18.11.2019: Feuerwehr-Schulungsraum Kist (19 Uhr)     verschoben: Remlingen (19 Uhr)
28.11.2019: Erbachhalle Eisingen (19 Uhr)  

 

Hintergrund

Täglich werden in Bayern etwa 12 ha Landschaft überbaut - Flächen, die für Tiere und Pflanzen, Klima, Landwirtschaft aber auch Erholung von maßgeblicher Bedeutung sind. Der sparsame Umgang mit der Landschaft und die Konzentration zukünftiger Baumaßnahmen auf den bereits bebauten Ort bringen nicht nur Vorteile für den Naturhaushalt, sondern auch für die Bürger: kurze Wege sowohl zu Kindergarten, medizinischer Versorgung und Einzelhandel als auch in die Landschaft, eine vielfältige, altersgemischte Bewohnerschaft und nicht zuletzt ein belebter, vielfältiger Ort.

Gemäß den Vorgaben des Landesentwicklungsprogramms und des Baugesetzbuches sollen zunächst bestehende Potenzialflächen in Form von Baulücken, untergenutzten Grundstücken oder Leerständen aktiviert werden. Dies scheitert jedoch meist an der fehlenden Verkaufsbereitschaft der Grundstückseigentümer. Die Gemeinden sehen kaum rechtliche Möglichkeiten, Baulücken in Privateigentum einer Bebauung zuzuführen. Die derzeitigen Bedingungen auf den Finanzmärkten erschweren außerdem eine Aktivierung von Immobilieneigentum, da die Tendenz eher zur Investition in Immobilieneigentum geht, als umgekehrt.

Die stadtnahen Gemeinden im Verdichtungsraum Würzburg sind einerseits mit einer hohen Nachfrage nach Wohnraum konfrontiert, andererseits gibt es trotz vieler Baulücken kaum verfügbare Bauplätze. In den weiter entfernt von Würzburg liegenden Gemeinden gibt es neben Baulücken auch zahlreiche Leerstände.

Gemeinden bleibt als Maßnahme zur Sicherstellung ihrer Wohnfunktion, d.h. zur Bereitstellung von Angeboten für die ortsansässige Bevölkerung und zur Vermeidung der Abwanderung in andere Gemeinden, oft nur die Möglichkeit der Ausweisung neuer Baugebiete und auch hier besteht die Gefahr, dass wiederum Baulücken „produziert“ werden. Neben der damit verbundenen Dynamik im Flächenverbrauch verstärkt dies auch langfristig die Gefahr der Verödung der Ortskerne und älterer Wohngebiete. Damit verbunden sind für die Bürger immer weitere Wege zu den Einrichtungen der Daseinsvorsorge und für die Gemeinde ein auf Dauer zu umfangreiches System der technischen Infrastruktur (Straßen, Ver- und Entsorgungsleitungen), das unterhalten werden muss.

Die Gemeinden Eisingen, Greußenheim, Kist, Markt Neubrunn, Markt Remlingen, Uettingen und Waldbüttelbrunn der Allianz Waldsassengau im Würzburger Westen e. V. ist diese Herausforderung bewusst. Die 7 Modellkommunen erarbeiten gemeinsam eine Strategie zur Baulandaktivierung mit dem Ziel der nachhaltige Siedlungsenwicklung und der Verringerung des Flächenverbrauchs für Siedlungserweiterungen. Es geht darum:

  • Innenentwicklungspotenziale in der bereits bebauten Ortslage aufzuspüren
  • Nutzungsmöglichkeiten für diese Flächen zu finden
  • dabei auch die Erhaltung und Entwicklung der Grünflächen im Ort zu beachten

 

Die Strategie zur Baulandaktivierung soll im Sommer 2020 der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

  • Projektauftakt: 5. April 2019 in Kist: Veranstaltung mit dem Büro Wegner und Vertretern der Gemeinden und Verwaltungen der Modellkommunen
  • Potenzialflächenanalyse & Einzelgespräche mit den Kommunen: Mai - Dezember 2019
  • Bürgerinformationsveranstaltungen und anschließende Befragungen (Fragebogenaktion): ab September 2019
  • Fachgespräch: 23. Oktober 2019, Rathaus Eisingen (nicht öffentlich)

 

Downloads

Flyer zur Bürgerinformation (PDF 2,7 MB)

Präsentation Bürgerinformation Gemeinde Greußenheim (PDF 5,37 MB)

Präsentation Bürgerinformation Markt Remlingen (PDF 4,48 MB)

 

Pressestimmen

Uettingen: Gemeinderat Uettingen: Baulandaktivierung und Wassergebühren
Böttigheim: Flächen sparen und innen entwickeln
Waldbüttelbrunn: Flächen sparen und Ortskerne beleben

Helmstadt: Waldsassengau erstellt Strategie für Baulandaktivierung
Uettingen: Entwicklung der Ortskerne soll aktiviert werden